Aktuelles

Akkreditierung als Erasmus+-Schule

logoIm vergangenen Jahr bewarb sich das Gymnasium Hohenschwangau zwei Mal erfolgreich um europäische Fördermittel mit dem Ziel, seine Schüler und Schülerinnen auf die sich verändernden Anforderungen einer zunehmend globalisierten Welt vorzubereiten. Die ideelle Konzeption und Ausarbeitung des für die Bewerbungen nötigen Europäischen Entwicklungsplanes übernahm Regina Schmid.  

Das erste Projekt (Internationale Mobilität/Leitaktion 1) ermöglicht die Entsendung von elf Lehrkräften der Schule ins Ausland, um dort Fortbildungen zum Thema Digitaler Wandel und Heterogenität zu besuchen. Diese inhaltlichen Schwerpunkte wurden im Rahmen einer Bedarfsanalyse im Vorfeld gemeinsam mit dem Kollegium ermittelt. Im aktuellen Schuljahr besuchten sieben Kollegen und Kolleginnen Weiterbildungen im europäischen Ausland. Im Folgenden berichten Herr und Frau Kiesewetter sowie Silke Naujoks und Regina Schmid über die von ihnen besuchten Programme: Zur Erasmus+ Seite

Gedenkstättenfahrt nach Polen vom 17.07. – 23.07.2022

Nach einer dreijährigen pandemiebedingten Pause konnten 23 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte bewegende und bereichernde Eindrücke auf der Reise zu zwei wichtigen Erinnerungsorten deutscher Geschichte in Polen sammeln.

Zuerst führte die Studienreise nach Kreisau, ein Ort des Widerstandes gegen das NS-Regime, an dem drei geheime Treffen der Widerstandsgruppe des Kreisauer Kreises um Helmuth James von Moltke stattfanden. Wie intensiv sich die Teilnehmer mit der Widerstandsgruppe und dem Ort, der heute auch für die deutsch-polnische Versöhnung sowie europäische Verständigung steht, in Workshops auseinandergesetzt haben, veranschaulicht folgender Link:

https://www.krzyzowa.org.pl/de/dzialalnosc-2/mdsm-2/aktualnosci-2/3847-jugendaustausch-gymnasiums-hohenschwangau-17-19-07-2022-krzyzowa

Fortgesetzt wurde die Reise mit einem kurzen Aufenthalt in Breslau. Dort lernten die Schülerinnen und Schüler die wechselvolle Geschichte der Stadt sowie die bedeutende Aula der Universität kennen. Eine Besonderheit sind außerdem die vielen Zwerge, die einem überall in der Stadt begegnen und die an den stillen Protest der Studenten gegen das damals herrschende kommunistische Regime erinnern sollen.

zwerg breslau 1

In den nächsten drei Tagen widmeten sich die Teilnehmer dem zentralen Erinnerungsort: der Gedenkstätte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Die Gruppe besuchte im Rahmen einer geführten Tour durch eine kompetente Historikerin an zwei Vormittagen zuerst das Konzentrations- und Stammlager Auschwitz I und am nächsten Tag das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. An beiden Orten wird man mit millionenfachem Tod, Leid und Verbrechen konfrontiert, es sind Orte, wo den Menschen jedes Menschsein abgesprochen und jede Würde genommen wurde. Umso wichtiger ist es deshalb, anschließend diese Erlebnisse zu schildern, zu verarbeiten und miteinander zu teilen, den Emotionen und Gedanken in Reflexionsrunden Raum zu geben. Diesen Raum bietet die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim, die sich seit 1986 für die Aufarbeitung der Geschichte um das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz einsetzt und die auf Initiative von ehemaligen Häftlingen als Ort der Ruhe, der Reflexion und des Dialogs gegründet wurde, um die Erinnerungen für die Nachwelt wachzuhalten.

birkenau 2

Zum Abschluss verbrachte die Gruppe den Tag in der wunderschönen Stadt Krakau, bis ins 16. Jahrhundert die Hauptstadt des Königreichs Polen sowie Sitz der zweitältesten mitteleuropäischen Universität. Zahlreiche Bauwerke der Gotik, der Renaissance und des Barock schmücken das Stadtbild, wie die äußerst mitreißende Stadtführerin eindrucksvoll erläuterte. Ein gemeinsames Abendessen in einem jüdischen Restaurant mit einem Klezmer-Konzert rundete stimmig die interessante und intensive Reise ab.

krakau gruppe 3

Claudia Geiger, OStRin

Löwenkönig

Französisches Frühstück in Hogau

franz fruehstueck

Ihr erstes Jahr Französisch haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6ab super gemeistert und dabei viel über Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes gelernt. Somit hatten wir uns ein echtes französisches Frühstück redlich verdient. Croissants und Baguette waren bekannt. Neu war, dass unsere französischen Nachbarn keine Wurst- oder Käsebrote in der Früh essen, sondern ein süßes Frühstück mit Brioche und Marmelade präferieren. Nach französischem Vorbild wurde der Kakao in eine Schale gefüllt, um das Croissant oder Brioche darin einzutauchen. Eine köstliche Entdeckung und ein schöner Schuljahresabschluss vor den Sommerferien.

Bonnes vacances !

30mal „Drei im Weggla“

10a fahrt 2022Um eine Alternative zu unserer ausgefallenen Berlinfahrt im Mai zu schaffen, durften sich alle 10. Klassen eine dreitägige Klassenfahrt in eine bayerische Stadt organisieren.
Wir, die 10a, entschieden uns von Montag, 18.07., bis Mittwoch, 20.07.2022, nach Nürnberg zu fahren. Dort bildeten wir uns auf dem Reichsparteitagsgelände, den Lochgefängnissen, der Nürnberger Kaiserburg und dem Zukunftsmuseum weiter und setzten uns somit mit der Deutschen Geschichte auseinander. Der Hitzewelle trotzten wir alle dann beim Shoppen, weiteren Museen und freier gemeinsamer Zeit zum Erkunden der Stadt.
Dabei kamen auch die typischen Nürnberger Bratwürste und Lebkuchen nicht zu kurz. Wir schlossen die beiden Sommernächte mit einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria und mit einer Karaokebar ab.

Ein großes Dankeschön an unsere beiden Begleiter Frau Plail und Herr Schiefele, die uns Landeier in die Welt der großen Städte entlassen haben.

Besuch Pfarrerin Pfirsch, JVA Kempten

Am 08.07.22 besuchte Frau Pfirsch, Pfarrerin in der JVA Kempten, die Klasse 10 EV. Sie schilderte den Schülerinnen und Schülern in einem kurzen Vortrag, wie der Alltag im Gefängnis aussieht – gerade auch aktuell in der Corona-Zeit - und wie sie ihre Rolle dort wahrnimmt. Im Anschluss konnte die 10 EV noch ausgiebig Fragen stellen. Somit war es eine rundum gelungene und sehr informative Veranstaltung, die sich sicherlich noch einmal wiederholen wird.

Holocaust-Vortrag

Zeitzeugengespräch, 13.05.22

Im Mai 2022 konnte ein erneutes Gespräch mit Avigdor Neumann stattfinden - dieses Mal aufgrund der Corona-Situation per Zoom-Meeting. Herr Neumann ging dabei sehr individuell auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler ein, sodass das Online-Format die Qualität und Tiefe des Gesprächs nicht beeinträchtigte.

Am 2.5.2019 berichtete der Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau Avigdor Neumann vor den Schülern der 9. Jahrgangsstufe über seine Erlebnisse und den Verlust seiner Familienangehörigen. Tief beeindruckt folgten die Schülerinnen und Schüler den Schilderungen des 88-jährigen Mannes.

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