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Aktuelles

Schulsanitäter besuchen Herzzentrum Füssen-Außerfern

Am Freitag, den 17. Januar 2020, besuchten die Hohenschwangauer Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter zusammen mit Herrn von Polenz das Herzzentrum Füssen-Außerfern des Klinikums Füssen. Der Leiter der Klinik, Chefarzt Dr. Martin Hinterseer, nahm sich mit seinem Team extra viel Zeit.

Nach einem einführenden Vortrag zum plötzlichen Herztod erhielten wir eine Führung durch die Notaufnahme inkl. Schockraum, Radiologie und Computertomographie (CT). Besonders waren aber die Informationen, die wir beim Besuch im Herzzentrum erhielten. Die Klinik Füssen ist Teil einer bundesweit einzigartigen grenzübergreifenden Kooperation, denn Füssen versorgt mit dem Herzzentrum Füssen-Außerfern eben nicht nur den Teil des südlichen Ostallgäus, sondern auch das Außerfern in Tirol, dessen Bewohner sonst im Notfall über den Fernpass nach Innsbruck müßten.

In der Füssener Kardiologie wurde den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll die Vorgehensweise bei einer Herzkatheterisierung anhand eines realen Falles erläutert, dessen Behandlung wir live mit Blick auf die Monitore sowie durch die Glasscheibe in den Behandlungsraum mitverfolgen konnten. Im Nebenraum wurde die Demonstration einer Katheterisierung mit Aufweitung eines nahezu verschlossenen Blutgefäßes und Setzung eines Stents (Drahtgitterröhrchen, das das Herzgefäß dauerhaft offen hält) anschaulich durchgeführt, bei der die Jugendlichen auch einmal „Hand anlegen“ durften - alles natürlich nicht am realen Patienten.

Abgerundet wurde die Führung mit einem Besuch beim relativ neuen Chest Pain Unit, das sechs Überwachungsplätze bei Beschwerden im Brustbereich bietet, und Ausführungen zur Versorgung bei Schlaganfällen im neurovaskulären Versorgungsnetzwerk Südwestbayern NEVAS.

Die Schülerinnen und Schüler, die viele Gelegenheiten für Fragen nutzten, waren tief beeindruckt. Vielen Dank für diese Einblicke, die Offenheit und für die Gastfreundschaft!

OStR Florian v. Polenz

  • 1 Dr Hinterseer Vortrag 2-4 cutout
  • 2 Dr Hinterseer Vortrag 1-4 cutout
  • 4 Herzzentrum Logo

Besuch der Archäobotanikerin Barbara Zach am 18.12.2019

  • 01 Vortrag
  • 02 Vortrag
  • 03 Proben

Am 18.12.2019 besuchte Frau Barbara Zach, die ein eigenes Labor für Archäobotanik in Bernbeuren am Auerberg betreibt (www.archaeobotanik-labor-zach.de), das Gymnasium Hohenschwangau und gab den Lateinschülern der Klassen 9a, 9bp und 9cp einen Einblick in ihre Arbeit. In den beiden Schulstunden erfuhren die Schülerinnen und Schüler unter anderem, wie durch Pollenanalysen in Mooren herausgefunden wird, wann welche Pflanzen wuchsen bzw. angebaut wurden. Da Moore nur sehr langsam wachsen, ist mithilfe dieser Untersuchungen eine „Zeitreise“ von bis zu 10.000 Jahren in die Vergangenheit möglich!

Die Schülerinnen und Schüler durften allerdings auch selbst praktisch tätig werden: Sie untersuchten die von Frau Zach mitgebrachten Getreideähren und stellten dabei fest, dass jede Getreideart ihre Besonderheiten hat – sei es im Wuchs, bei der Ernte oder der Verarbeitung. So wurde den Schülerinnen und Schülern anschaulich demonstriert, warum der weitverbreitete Weizen billiger und schneller zu verarbeiten ist als z. B. Dinkel.

Abschließend bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler ein Quiz zu den Getreidearten und gestalteten aus den zur Verfügung gestellten Getreideähren Schaukarten.

An dieser Stelle ergeht noch einmal ein herzlicher Dank an Frau Zach für ihren Besuch und ihr großes Engagement!

StRin Sabine Hübl

Hogauer räumt beim Landeswettbewerb Mathematik ab

2019 LandeswettbewerbNiklas Schöninger aus der 10. Klasse hat beim diesjährigen Landeswettbewerb Mathematik in der ersten Runde einen hervorragenden 1. Preis erzielt. Hierzu erhielt er im Beisein seines Betreuungslehrers Christian Kiesewetter aus den Händen von Schulleiter Thomas Schauer die entsprechende Urkunde. Niklas hat sich damit für die 2. Runde qualifiziert und wir wünschen ihm auch hier viel Erfolg.

OStR Christian Kiesewetter

Der Nikolaus zu Besuch in den 5. und 6. Klassen

2019 NikolausTraditionell besuchte der Nikolaus mit seinen Engeln und Klausen am 6. Dezember die Schüler der 5. und 6. Klassen. In seinem goldenen Buch standen allerlei Informationen über die Besonderheiten der einzelnen Klassen und auch wenn er vereinzelt ermahnende Worte über Pünktlichkeit, Mitarbeit im Unterricht und allgemeines Betragen sprechen musste, war sein Fazit am Ende doch stets positiv. Während die finster dreinblickenden Klausen bei einigen Schülerinnen und Schülern ein „mulmiges Gefühl“ hervorriefen, sorgten die zwei Engel für eine versöhnliche Atmosphäre und verteilten zum Abschied an jeden Schüler einen leckeren Nikolaus aus Hefeteig.

Herzlichen Dank an den Nikolaus (in diesem Jahr im Sinne der Nachhaltigkeit sogar mit Naturbart) und seine Helfer/innen sowie die SMV für die Finanzierung der Süßigkeiten!

StR Christoph Petraschka

Begabtenkurs erkundet Arbeitsplatz des Deutschen Wetterdienstes

2019 12 04 Exkursion DWD GruppenphotoNoch vor der regulären ersten Unterrichtsstunde am Morgen des 04.12.2019 brachen die Teilnehmer am Begabtenkurs „Konstruktion und Bau eines Wetterballons“ in Richtung Hohenpeißenberg zum Deutschen Wetterdienst auf, welcher dort das älteste meteorologische Bergobservatorium der Welt betreibt.

Bei dieser Exkursion ging es darum, in Erfahrung zu bringen, wie die Profis in Deutschland das Wetter beobachten und vorhersagen. Hierzu wurde den Schülern von den Beamten des Wetterdienstes gezeigt, welche Instrumente Profis zur Verfügung haben und warum zwar viele, aber nicht alle Aufgaben von einem Computer übernommen werden können. Zudem konnte der Schüler Kilian Klughammer eine Messsonde zur Ermittlung des Ozongehalts in der Atmosphäre steigen lassen, sodass der gesamte Kurs die Flugbahn und die ermittelten Messdaten am PC gemeinsam mit den Meteorologen auswerten konnte.

Aufgrund der langen Tradition der Wetterstation auf dem Hohen Peißenberg wurde auch auf die über 200-jährige Geschichte der Wetteraufzeichnung und die verfolgte klimatische Entwicklung eingegangen. Interessant war dabei insbesondere, dass der erwartbare Temperaturanstieg durch den erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre auf dem Hohen Peißenberg überdurchschnittlich stark ausfällt. Bereits heute ist es dort im Mittel 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter wärmer geworden.

Nicht zuletzt bot die exzellente Lage auf dem Gipfel des Hohen Peißenbergs auch eine hervorragende Übersicht über das Ostallgäu und das nahe und entferntere Oberbayern, sodass sich die Schüler von der Bedeutung dieser Wetterstation für das Umland eindrucksvoll selbst überzeugen konnten.

StR Tobias Steinrücke

  • 02 Labor
  • 03 Präparation
  • 04 Ballon Befüllung