Das Gymnasium Hohenschwangau hat zum Tag der offenen Türe eingeladen
Schülerinnen und Schüler, die ab September 2026 die 5. Jahrgangsstufe an unserer Schule besuchen möchten, finden alle Informationen rund um die Anmeldung sowie Online-Voranmeldung durch Klicken auf folgenden Link:
Einschreibung für die 5. Klassen
Unser Tag der offenen Türe fand am 11.3.2026 für alle interessierten Viertklässler der Grundschulen statt. Dabei konnten die Eltern mit ihren Kindern die ganze Schule besichtigen und mit den Lehrkräften sowie der Schulleitung in Kontakt treten.
Ein tolles, abwechslungsreiches Programm mit Sport- und Musikeinlagen, Experimenten in Physik und Chemie, Basteln mit unseren Kunstlehrerinnen und vieles mehr, erwartete sowohl die Kinder wie ihre Eltern, damit sie sich gemeinsam ein Bild von Hogau machen konnten. Auch ein Cafe zum gemütlichen Beisammensitzen und gegenseitigem Austausch war eingerichtet.
Bis 19:00 Uhr standen Lehrkräfte und Schulleitung für persönliche Gespräche und Führungen durch das Schulhaus zur Verfügung, unterstützt von zahlreichen Schülern unserer Schule.
Gerne können Sie sich unseren Imagefilm hier anschauen:

Aufnahmetest in das PZW-Projekt
Achtung : Terminänderung
für Schüler der kommenden 5. Klasseam 17.04.2026 um 14:00 Uhr
in der Turnhalle des Gymnasiums Hohenschwangau
weitere Informationen
Angebot eines Beratungs-Telefons
Wenn SIe Informationen zum Angebot unserer Schule wünschen oder Fragen zur Einschreibung Ihres Kindes haben, stehen wir Ihnen gerne in der Zeit von 9 bis 12 Uhr (montags bis freitags) unter der Telefonnummer 08362 / 93005-0 für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Schulsanis
Ausbildung und Besuch beim 15. Praxistag Schulsanitätsdienst
Auch in diesem Jahr waren unsere Schulsanis fleißig bei der Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die sich unwohl fühlten oder sich verletzt hatten. Im Oktober fand wie jedes Jahr unser Workshop mit Übernachten in der Blockhütte der Langau bei Steingaden statt, wo es neben Auffrischung und Training der wichtigsten Inhalte und Fertigkeiten auch wieder neue Infos gab. Am 7 März fuhren dann Hr. v. Polenz einen Teil unserer Gruppe mit dem Bus der Fördervereins nach Rosenheim, wo an der Fachhochschule der 15. Praxistag Schulsanitätsdienst der bayerischen Hilfsorganisationen stattfand. Dort kamen über 700 Teilnehmende zusammen, die nach einem Vortrag der Dr.-von-Haunerschen Kinderklinik zum Thema Gehirnerschütterung aus einem Angebot von über 71 workshops auswählen konnten: Sportunfällen, Outdoor-Erste-Hilfe, Drogennotfällen, Reanimationstraining, Hyperventilation und Knochenbrüche sind nur ein kleiner Teil der angebotenen Themen… Umrahmt wurde das Programm von einem Angebot der fünf Hilfsorganisationen, Feuerwehr, DLRG und THW, ihre Geräte und Einsatzfahrzeuge zu besichtigen, eine Vorführung einer Hundestaffel zu verfolgen, die Arbeit der Motorradstaffel und einer Drohneneinheit kennenzulernen und Fragen an Mitglieder der Psychosozialen Notfallversorgung zu stellen. Ein spannender Tag insgesamt, wobei unsere Schulsanis etwas enttäuscht waren, da das Niveau der workshops in manchen Fällen unter ihrem Wissens- und Könnensstand lag. Nun freuen wir uns darauf, dass zwei neue Schulsanitäterinnen die Ausbildung im Juni abschließen und dann das Team verstärken werden. Weitere Interessenten ab der 9. Klasse sind herzlich willkommen!
Kings bis heute unerfüllter Traum
Am 04. März 2026 besuchten die Klassen 10abcd sowie 11b die Inszenierung von The Life and Death of Martin Luther King der American Drama Group Europe im Schlossbrauhaus Schwangau.
Geschickt gelingt es der American Drama Group Europe sowohl geschichtlich zentrale Punkte der Bürgerrechtsbewegung (Rosa Parks Bus-Boykott oder die Märsche von Selma nach Montgomery) dokumentarisch auf die Bühne zu bringen und sie gleichzeitig mit den wichtigsten Etappen im Leben von Martin Luther King zu verknüpfen. Dabei wird schnell deutlich, dass Martin Luther King sicherlich kein Heiliger war, sondern ein Mann, der sowohl politisch mit seinen Widersachern als auch privat Konflikte auszufechten hatte. Dennoch konnte ihn nichts von seiner Überzeugung, dem gewaltfreien Kampf für Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß, abbringen. Für dieses Ideal ließ er schließlich sogar sein Leben, als er auf dem Balkon seines Hotels in Memphis erschossen wurde.
Mit ihrem charakteristisch minimalistischen Bühnenbild, der Besetzung mit nur fünf Schauspielern, einem geschickten Spiel mit schwarzen und weißen Masken und einer kraftvollen musikalischen Umrahmung, die maßgeblich durch die souligen Stimmen der Schauspieler geprägt ist, erschafft das Ensemble ein eindrückliches Theatererlebnis. Vor allem aber versetzt es das Publikum in die Zeit der Bürgerrechtsbewegung zurück und der Zuschauer muss unweigerlich erkennen, dass auch heute, fast 60 Jahre nach Kings Tod, sein Traum von einer friedlichen Koexistenz verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen noch nicht Wirklichkeit geworden ist.
Demokratie, Toleranz und Menschenrechte
Aktionstage im Rahmen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Wieder konnten wir Schülerinnen und Schülern der 9.-12. Jahrgangsstufe eine Vielzahl von Veranstaltungen anbieten. Mitglieder der 10. Klassen besuchten Anfang März im Englischunterricht eine Vorstellung des TNT Theatre Britain, in der eindrucksvoll das Leben und Wirken Martin Luther Kings im Kampf gegen den Rassismus in den amerikanischen Südstaaten der 1960er Jahre dargestellt wurde. Ende März führte die Lechtaler Gruppe von Amnesty International mit den 10. Klassen Workshops über Menschenrechte und den weltweiten Einsatz für Menschenrechte durch. Die 11. Klassen erhielten in Lesungen von Herrn Dr. Fischer und Fr. Dipl.-Psych. Bott Eindrücke von der Aufarbeitung familiärer Verflechtungen im Dritten Reich und der Nachkriegszeit, ergänzt durch eine psychologischen Einordnung. Für die 12. Klassen hatten wir Dr. Corinna Hauswedell eingeladen, die durch ihren Einblick in die Friedens- und Konfliktforschung wichtige Denkanstöße gab. International war die Werte-AG unserer Schule unterwegs, die, gefördert durch das EU Programm ERASMUS, Ende März eine Fahrt nach Irland durchführen konnte, wo sie das Thema „Making Inclusion Work“ erforschten. Ende April durfte ausgehend vom Geschichtsunterricht die 9C in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk an einem webtalk teilnehmen. Dabei führten die per TEAMS und Beamer ins Klassenzimmer geholten Experten des BR und des NS-Dokumentationszentrums München mit den Schülerinnen und Schülern einen workshop zum Thema „NS-Propaganda und Desinformation“ durch. So konnten wir insgesamt unseren Schülerinnen und Schülern einen bunten Strauß an Einblicken und Impulsen mitgeben, von denen sicherlich der ein oder andere Gedanke hängen geblieben ist.
Sustainability auf den Azoren
Erasmus Fortbildung von Kathrin und Christian Kiesewetter
„Sustainability“ erleben und erlernen auf einer faszinierenden Vulkaninsel mitten im Atlantik
Im Rahmen einer Erasmus+-Fortbildung zum Thema Nachhaltigkeit und Outdoor Education reisten Kathrin und Christian Kiesewetter vom 06.04. bis 11.04.2026 auf die Azoreninsel São Miguel. Veranstaltungsort war die Inselhauptstadt Ponta Delgada. Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Frage, wie nachhaltige Bildung und Lernen in der Natur stärker in den schulischen Alltag integriert werden können.
Nach einem theoretischen Input am ersten Tag wurden in den folgenden Tagen verschiedene Natur- und Kulturräume der Azoren erkundet, darunter Serra da Tronqueira, das Centro do Priolo, der Parque da Ribeira dos Caldeirões, die Caldera von Furnas sowie Sete Cidades.
Besondere Eindrücke hinterließen die geführten Touren mit Biologen, Aktivitäten zur Naturbeobachtung sowie eine Wal- und Delfinbeobachtungstour, bei der Themen wie Artenschutz und nachhaltiger Tourismus im Mittelpunkt standen. Zudem wurden verschiedene Outdoor-Lernmethoden erprobt, die Schülerinnen und Schüler motivieren sollen, Natur aktiv wahrzunehmen und eigenständig zu entdecken.
Trotz einiger Kritikpunkte – etwa des fehlenden internationalen Austauschs und des Wunschs nach mehr wissenschaftlicher Tiefe – bot die Fortbildung zahlreiche wertvolle Impulse für nachhaltige Bildung und Outdoor-Unterricht. Besonders bereichernd waren der intensive Austausch innerhalb der Gruppe sowie die engagierte Leitung der Fortbildung. Die Azoren präsentierten sich dabei als außergewöhnliche Inselgruppe, auf der Nachhaltigkeit in vielen Bereichen sichtbar gelebt wird.
Sommers Weltliteratur für die Q12 und Q13
„Mission: Storycheck“ Im Schnelldurchlauf durch deutsche Literaturklassiker
Der durch den youtube-Kanal „Sommers Weltliteratur to go“ bekannte Dramaturg und GrimmeOnline-Preisträger Michael Sommer stattete unserer Schule am 10.03. einen Besuch ab, um die Schülerinnen und Schüler der Q12 und Q13 auf einen Schnelldurchlauf durch einige Klassiker der deutschen Literaturgeschichte mitzunehmen.
In Begleitung seines Ensembles von über 100 Playmobilfiguren in allen erdenklichen Formen, Farben und Größen beeindruckte Sommer durch das aberwitzige Tempo und die dabei minutiöse Präzision seiner Live-Performance – alle Bewegungen, Kulissenwechsel, Auftritte und Abgänge der Protagonisten sind dabei genau einstudiert. Damit die Schülerinnen und Schüler bei der Menge an Informationen und Namen nicht überfordert werden, wird das Publikum per Smartphone nach jedem Text interaktiv in die Vorführung eingebunden und kann dem Künstler Fragen stellen (z.B. nach dem am meisten überschätzten Literaturklassiker) oder die eigene Textkenntnis per Abstimmung überprüfen (z.B. bei der Pflichtlektüre ‚Heimsuchung‘). Auf diese Weise werden auch weitere Fragen aufgeworfen, etwa wieso in einer Mehrheit der Texte Mord meist die Problemlösungsstrategie Nr. 1 ist und wieso am Ende doch beinahe immer das Patriarchat die Oberhand behält. Laut Sommer sei es deshalb so wichtig, die Literaturklassiker zu lesen und sie kritisch zu hinterfragen, gerade um in gesellschaftlich und politisch aufwühlenden Zeiten auf einer stabilen Wertebasis stehen zu können.
Die vielen interessierten Fragen und das durchwegs positive Feedback belegen, dass hierbei selbst nicht-Deutsch-affine Schülerinnen und Schüler einen gleichermaßen unterhaltsamen und lehrreichen Vormittag erlebten.
Theaterfahrt Q12 „Der zerbrochne Krug“
Am 25.03.2026 besuchte die Q12 im Rahmen des Deutschunterrichts eine Aufführung von Heinrich von KleistsTheaterstück „Der zerbrochne Krug“ am Volkstheater München. Die Theaterfahrt bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, das abiturrelevante Stück nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern auch live auf der Bühne zu erleben. Die moderne Inszenierung überzeugte durch ein abwechslungsreiches Bühnenbild mit Drehbühne, eindrucksvolle schauspielerische Leistungen und eine gelungene Verbindung von humorvollen und gesellschaftskritischen Elementen. Besonders interessant war es, die Figuren und Konflikte, die zuvor im Unterricht analysiert worden waren, in einer lebendigen Darstellung zu sehen.
Gerade die von der Textvorlage etwas abweichende Schlussszene regte im Anschluss zu zahlreichen Gesprächen und Diskussionen an und stellte für viele eine bereichernde Ergänzung zum Unterricht dar. Insgesamt war die Theaterfahrt ein kulturell wertvoller und schöner Abend für die gesamte Q12.
Maria Niedermayer
känguru-Wettbewerb
am Donnerstag, den 19. März 2026
253 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Schuljahr zum Känguruwettbewerb angemeldet, einem mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb für rund 6 Millionen Teilnehmer in über 100 Ländern weltweit.
Der Schulleiter Herr Schauer und die Mathematiklehrerin Frau Hofmann freuten sich, vier Gewinnern tolle Preise überreichen zu können.
Geographische Exkursion in Füssen
Spuren von Eiszeit und Industrialisierung im Heimatraum
Im Rahmen einer geographischen Exkursion machten sich drei Geographiekurse aus der Q12 und Q13 auf den Weg nach Füssen, um die Spuren der Eiszeit sowie die historische Entwicklung der Stadt vor Ort zu erkunden. Bereits zu Beginn wurde deutlich, dass sich viele Inhalte aus dem Unterricht außerhalb des Klassenzimmers nicht nur besser nachvollziehen, sondern auch deutlich anschaulicher erleben lassen. Die Kombination aus eigenständigem Beobachten, praktischen Untersuchungen und fachlicher Einordnung vor Ort ermöglichte ein vertieftes und nachhaltigeres Verständnis geographischer Zusammenhänge.
Der erste Teil der Exkursion führte unsere Gruppe zu den ehemaligen Hanfwerken sowie in das Stadtmuseum. In den historischen Gebäuden konnten wir nachvollziehen, wie die Anlage früher genutzt wurde und in welchem Zustand sie sich heute befindet. Besonders eindrucksvoll war dabei der Kontrast zwischen der ursprünglichen industriellen Nutzung und den geplanten Veränderungen. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sollen künftig zu einem Familienhotel umgebaut werden, wobei gleichzeitig versucht wird, die Interessen der derzeitigen Kleinunternehmer zu berücksichtigen. Dadurch wurde deutlich, wie komplex die Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung, Denkmalschutz und sozialer Verantwortung sein kann. Wir konnten direkt vor Ort beobachten, wie sich Tradition und moderne Nutzung miteinander verbinden lassen und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Im Stadtmuseum erhielten wir anschließend vertiefende Einblicke in die Geschichte der Hanfverarbeitung in der Region. Neben einer informativen Führung konnten wir auch einen Film zur damaligen Produktion sehen, der anschaulich zeigte, wie arbeitsintensiv und handwerklich geprägt die Herstellung früher war. Die einzelnen Verarbeitungsschritte wurden nachvollziehbar dargestellt und vermittelten einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung diese Industrie einst für die Region hatte.
Der zweite Teil der Exkursion konzentrierte sich auf die Spuren der Eiszeit und deren geologische Auswirkungen. In der Altstadt sowie später in Bad Faulenbach untersuchten wir verschiedene Gesteine, die durch Gletscherbewegungen in diese Region transportiert wurden. Dabei wurde deutlich, wie stark die Landschaft durch glaziale Prozesse geprägt ist und wie weitreichend die Auswirkungen der Eiszeit bis heute sind. Besonders interessant war ein Experiment zur Bestimmung des Carbonatgehalts. Mithilfe von verdünnter Salzsäure konnten wir feststellen, ob Calcit in den Gesteinen enthalten ist, da dieses bei Kontakt mit der Säure sichtbar reagiert.
Auf dem Weg nach Bad Faulenbach entdeckten wir zudem auffällig riechende Bäche, deren Geruch auf Schwefelverbindungen zurückzuführen ist. Auch dies stellte ein anschauliches Beispiel für natürliche geochemische Prozesse dar, die sich direkt vor Ort beobachten lassen. Darüber hinaus führten wir einfache Härtetests durch, um die Widerstandsfähigkeit verschiedener Gesteine zu bestimmen. Mit Hilfsmitteln wie einer Nagelfeile, dem Fingernagel oder einem Hammer konnten wir die Gesteine unterschiedlichen Härtegraden zuordnen und unser Wissen praktisch anwenden.
Ein besonderes Highlight bildete abschließend der Besuch des Lechfalls, bei dem wir uns intensiv mit dem Wasserstand, der Strömungsdynamik sowie den geologischen Gegebenheiten vor Ort beschäftigten.
Internatsmountainbiken mit Herrn Kiesel
Mountainbikeausfahrt mit Internatsschülern am 16.04.26 von Ho'gau über Pinswang und die Lechlände zum Alatsee und zurück.
ISLI 2026
International Student Leadership Institute in Oberwesel
Auch dieses Jahr wurden wieder zehn Schülerinnen und Schüler aus Ho‘gau zum International Student Leadership Institute nach Oberwesel in der Nähe von Frankfurt eingeladen. Nach einer langen Anreise mit dem Zug durften wir sechs Tage in einer Jugendherberge verbringen und zahlreiche Workshops absolvieren sowie Vorträge von den regents (= Jugendliche, die im Vorjahr an ISLI teilgenommen haben und das Seminar dieses Jahr mitorganisiert haben) erleben. Ganz bewusst schreiben wir hier „erleben“, ISLI ist nämlich mehr als nur Vorträge und Workshops, welche stures Arbeiten erfordern. Es ist vielmehr eine Erfahrung, die man nur einmal in seinem Leben macht und die einen ganz besonderen Wert mit sich bringt.
In dieser Woche erlernt man auf der einen Seite mit 180 Jugendlichen aus acht Ländern Kern-Kompetenzen, welche für die Übernahme von Führungsrollen wichtig sind (z.B. „Wie funktioniert gute Teamarbeit?“, „Wie baue ich mein Team richtig auf und wie motiviere ich es dazu, auch schwierige Aufgaben erfolgreich zu bewältigen?“ oder „Wie können Konflikte so bewältigt werden, dass sich kein Teammitglied übergangen fühlt?“). Hierbei ist das Seminar so aufgebaut, dass immer ein Vortrag von zwei regents über eine bestimmte Führungskompetenz erfolgt, danach wird die große Menge in ihre Colour Groups (= Farbgruppen, die für die ganze Dauer von ISLI gleich bleiben und aus ca. 15 Jugendlichen bestehen) aufgeteilt, wo dann in kurzer Zeit eine Aufgabe zu dieser Kompetenz erfüllt und anschließend im Plenum vor allen vorgestellt werden muss. Hierbei standen Aufgaben wie Tiktoks drehen, Poster gestalten, Gedichte oder Liedtexte schreiben, Skripte für Sketches entwickeln und anschließend vorführen u. v. m. auf dem Tagesplan.
Auf der anderen Seite bietet das straffe Programm aber auch Platz, sich selbst (z. B. durch einen Vortrag mit anschließender Reflexion zum MBTI-Persönlichkeitstest) und die anderen Jugendlichen (z. B. im Rahmen der Ice Breakers zu Beginn des Seminars, der ISLI Olympics oder einfach beim Zusammensitzen am Abend nach Abschluss des Tagesprogramms) besser kennenzulernen. Das Issues Forum am Mittwoch bot außerdem Raum, sich über die eigene Position zu einem Thema (in diesem Jahr: Freier Wille vs. Determinismus) klarzuwerden und diese in einer Debatte auch überzeugend zu vertreten - alles auf Englisch.
Dank all dieser Aktivitäten trifft man neue Menschen, lernt deren Ansichten kennen und bindet Freundschaften, die hoffentlich ein Leben lang halten werden. Zudem ist diese Woche dafür gemacht, bewusst aus der eigenen Komfortzone herauszugehen und eine neue Umgebung auf sich wirken zu lassen. So erfolgt zum Beispiel die Einteilung der Zimmer und der Colour Groups so, dass man dort sicherlich kein bekanntes Gesicht von der eigenen Schule antreffen wird.
Zusammenfassend können wir nur sagen, dass ISLI 2026 für alle Teilnehmenden eine neue Erfahrung der ganz anderen Art und Weise darstellte, die so manche echt an ihre Grenzen brachte, viele aber auch ihre Grenzen in ganz andere Dimensionen verschieben ließ. Wir hoffen, dass Hogau noch lange Zeit eine Partnerschule von ISLI bleibt, sodass noch viele andere Schülerinnen und Schüler diese Erfahrung in ihrem Leben machen können. Abschließend gilt unser größter Dank Frau Froch, die uns diese Erfahrung erst ermöglicht hat und die ganze Fahrt im Vorhinein mit viel Aufwand organisiert hat und anschließend auch mit uns nach Oberwesel gefahren ist.
Korbinian Riedle, 11b
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