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Hogau summt

Die erste Hohenschwangauer Schulimkerei kann auf ein sehr erfolgreiches erstes Betriebsjahr zurückblicken. Nachdem der finanzielle Grundstein für die Basisausstattung durch den Förderverein der Schule gelegt war, arbeiteten zunächst eine Reihe interessierter Internatsschüler an der praktischen Umsetzung des Projektes. Der Fleiß der Internatler trug ausgesprochen süße Früchte, so dass dreimal geschleudert und mehrere dutzend Kilo besten Honigs geerntet werden konnten. Ohne die Einsatzbereitschaft des Schwangauer Imkers Christoph Geiger, der das Projekt weiterhin intensiv begleitet, wäre dieser Ertrag nicht möglich gewesen. Die von ihm gelieferten beiden Bienenvölker erwiesen sich zudem als äußerst produktiv und robust – das zeigte sich auch darin, dass sie die Winterruhe ohne größere Verluste überstanden. Weiterhin trat zufällig schon im ersten Jahr der Schulimkerei das Phänomen der Melezitose auf, welches vielen Imkern im Umkreis massive Einbußen bescherte. Hierbei kristallisiert der eingetragene Waldhonig so schnell in den Waben, dass er kaum mehr geerntet werden kann. Die Hogauer Bienen trugen allerdings nur geringe Mengen dieses „Zementhonigs“ ein. Seit dem Schuljahr 2024/25 verstärken Schüler des Wahlunterrichts Schulimkerei das schon bestehende Internatsteam. Sie halfen dabei mit, die Völker winterfest zu machen, fertigten selbstgedrehte Wachskerzen an und besetzten den Imkereistand am Weihnachtsbasar. Am Ende des Abends waren alle Wachsprodukte und der Hogauer Honig komplett ausverkauft - eine schöne Bestätigung für die Arbeit von Mensch und Tier.

Winfried Martin, OStR

Gemüse-Ackerprojekt mit der 5a (Kunstunterricht) und der Kreativwerkstatt

Angeleitet vom Acker e.V. und finanziell unterstützt von der AOK begannen wir im Herbst '23 eine ungenutzte Grasfläche Richtung Schülerparkplatz abzustecken und mit Grasschnitt und Laub abzudecken. Im Februar '24 gruben wir den Acker um und schafften 10 Beete.

Anfang Mai, im Juni und Juli pflanzten wir Kartoffeln, Radieschen, Salate, Tomaten, Kohlrabi, Zwiebeln, Möhren, Haferwurz, Knoblauch, Mais, Palmkohl, Mangold, Fenchel, Zichorien, Pastinaken, Kürbis usw.

Im Rahmen unseres Kunstunterrichts zeichnete die halbe Klasse entsprechende Motive (Mangoldblatt, Radieschen mit Blättern etc.) neben dem Acker; bzw. knüpften Bänder und umwickelten Stöcke für Beetabgrenzungen, gestaltete Beetschilder, Flatterbänder, Naturspiele und eine Vogelscheuche. Die „Gärtner“ arbeiteten gleichzeitig mit großem Engagement am Acker, indem sie umgruben, pflanzten, säten, Unkraut, Steine und Schnecken entfernten.

Tatkräftige Unterstützung gab es von Stefan Sponbrucker, Eva Riggs, unseren Hausmeistern Kurt Pölzl und Armin Neuber sowie einigen Eltern.

So erwerben wir Wissen und Erfahrung im Gemüseanbau und entwickeln Wertschätzung für Natur und Lebensmittel.

Klasse 5a & Gabi Straubinger

Hogau erntet

Auch dieses Schuljahr nutzten Schüler des Internats Hohenschwangau den Garten zum Anbau eigener Lebensmittel. Im Mai 2023 wurde eine kleine Parzelle mit Kartoffeln angelegt; dabei konnten sich die Schüler mit den landwirtschaftlichen Grundfertigkeiten vertraut machen: graben, säen, düngen und (viel) jäten. Die Mühe wurde im Herbst mit einer reichen Ernte erstklassiger Feldfrüchte belohnt, die direkt in der Mensaküche ihre Verwendung fanden.

Winfried Martin

Frisches Gemüse für Hogau – Start frei für die GemüseAckerdemie

In Kooperation mit der GemüseAckerdemie gestalten die Klasse 5a unter der Leitung von Frau Straubinger sowie die Umwelt AG mehrere Beete, um dort in den Sommermonaten verschiedene Gemüsesorten ernten zu können. Bereits im März ackerten die Schüler die Beetflächen fleißig um, sammelten und entsorgten umherliegenden Müll und grenzten die Beete von den umliegenden Flächen ab, sodass nun ab April mit dem Aussäen und Einpflanzen begonnen werden kann. Neben dem Spaß am praktischen Arbeiten steht dabei die Förderung der Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln im Mittelpunkt. Zudem bekommen die Kinder einen Einblick in die Möglichkeiten eines regionalen, pestizidfreien Gemüseanbaus im eigenen Garten und lernen, dass all dies kein Hexenwerk ist.

StR Sponbrucker

HOGAU Baumpflanz-Aktion: Schüler pflanzen Bäume am Illasbergsee

Die Klassen 10bp und 10cp des Gymnasium Hohenschwangau starteten am Montag, den 14.11.2022, eine Baumpflanz-Aktion am Illasbergsee. Im Rahmen eines Förderprogramms und einer Zusammenarbeit mit der Gemeinde Halblech pflanzten die Schülerinnen und Schüler über 400 Bäume.

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Auf der Klimakonferenz 2022 wurde über die Bekämpfung des immer mehr präsenten Klimawandels diskutiert. Eine Maßnahme zu einer solchen Eindämmung bildet hierbei die Reduzierung des CO2 -Anteils in der Luft und Atmosphäre. Das Treibhausgas CO2 fördert, wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, den Treibhauseffekt, durch den unter anderem eine globale Klimaveränderung, ein Anstieg des Wasserspiegels der Ozeane sowie das Schmelzen von Gletschern verursacht werden. Deswegen ist es den Teilnehmern und Förderern des Projekts ein Anliegen durch das Pflanzen der Bäume dem Klimawandel geschickt entgegenzuwirken. Bäume können CO2 in Holz umwandeln und verringern somit den Treibhauseffekt.

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Die Schülerinnen und Schüler starteten gemeinsam mit den Lehrkräften Michael Wörnzhofer und Dr. Andrea Hoffmeister mit dem Bus zum Illasbergsee. Dort angekommen wurden sie zu einem Bereich mit vorherigem Borkenkäferbefall geführt, in dem die Bäume gepflanzt werden sollten. Zum Schutz vor Rot- und Rehwild war dieser Bereich umzäunt. Dabei wurden die Jugendlichen von der Försterin Annerose Schneider begrüßt und über das Programm informiert. Mit viel Motivation wurden 200 Weißtannen, 100 Wildkirschen sowie 50 Spitzahorne und 50 Wildäpfel fachgerecht gepflanzt.

In Zusammenarbeit mit dem Walderlebniszentrum wurde zudem Hintergrundinformation in Form von waldpädagogischen Erlebnisspielen angeboten, z.B. der Ablauf der CO2 -Bindung in der Photosynthese. Dabei wurde den Schülern noch einmal deutlich, inwiefern sie durch das Baumpflanzen einen positiven Beitrag für unsere Umwelt leisten.

Der Förderverein des Gymnasiums Hohenschwangau unterstützte die Pflanzaktion sowohl in der Übernahme der Fahrtkosten, aber auch in der Stiftung der kleinen Stärkung in Form von frischen Brezn und Erfrischungsgetränken.

Letztendlich setzten sich die Schüler an diesem Tag durch ein gelungenes Projekt sinnvoll gegen den Klimawandel ein und lernten zugleich vieles über unsere Wälder dazu.

Von Maximilian Heinz