Biologie

BiologieDie Naturwissenschaften prägen unsere Gesellschaft und stellen heute einen wesentlichen Teil unserer kulturellen Identität dar. Der Beitrag der Biologie an dieser liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Biologische Erkenntnisse haben für die Medizin und in den Bereichen Ernährung, Gentechnik, Biotechnologie und Umwelt heute sehr hohe gesellschaftliche Relevanz und gewinnen in der technischen Anwendung zunehmend wirtschaftliche Bedeutung.
Die Hogauer Biologen möchten durch die theoretische und praktisch-orientierte Auseinandersetzung mit diesen Themen sowie den fachspezifischen Arbeitsmethoden und Denkweisen der Biologie die Kompetenzen, die Schüler für eine naturwissenschaftlich-technische Berufsorientierung, aber auch für die aktive Teilhabe an der öffentlichen Diskussion benötigen, fördern.
Zudem liegt es traditionell den Hogauer Biologen sehr am Herzen durch die unmittelbare Begegnung mit der Schönheit und Vielfalt der Natur die Schülerinnen und Schüler für die Achtung und den Schutz für das Lebendige zu begeistern!

OStRin Stefanie Weirather
Fachbetreuerin für Biologie


P-Seminar Biologie präsentiert digitale Lernspiele an der LMU

Am 07. November 2022 machten sich die Seminarteilnehmer des Seminars Biologie I mit Herrn Sponbrucker frühmorgens auf den Weg nach München, um ihre digitalen Lernspiele, welche sie über eineinhalb Jahre hinweg erstellt haben, den Lehramtsstudenten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zu präsentieren. In den Räumen der Biologiedidaktik erläuterten die Hogauer Schüler den Studenten verschiedene Programme und Plattformen sowie deren zielgerichteten Einsatz im Biologieunterricht. Dabei wurden unter anderem digitale Infografiken, Brettspiele und auf Augmented Reality basierende Spiele vorgestellt.

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Als Dankeschön für unsere Bemühungen bekamen wir eine detaillierte Führung durch die heiligen Hallen der Biologiedidaktik, sodass das P-Seminar auch die Möglichkeit erhalten hat, hinter die Kulissen des Lehramtsstudiums zu blicken. Zudem wurden die Schüler eingeladen, am biodidaktischen Mikroskopierkurs teilzunehmen. Hand in Hand mit den Studenten durften die Hogauer unter anderem Daphnien, Salinenkrebse, Wasserpolypen und Pantoffeltierchen mikroskopieren und füttern.

Biologie hautnah im Reptilienzoo!

Unser Ausflug begann damit, dass sich das P-Seminar Naturfotografie und das P-Seminar Digitale Lernspiele im Biologieunterricht inklusive den Seminarleitern Herr Wörnzhofer und Herr Sponbrucker auf einen freudigen Fußmarsch begaben, welcher über vier Kilometer den Reptilienzoo Füssen zum Ziel hatte. Als wir nach einer dreiviertel Stunde an unserem Zielort eintrafen, betraten wir den Reptilienzoo neugierig. Sogleich schallte uns das ohren-betäubende Geschrei der roten und blauen Aras entgegen, welche sich zusammen mit etlichen Schlangen, ein paar Erdmännchen, weiteren Vögeln und einer großen Anzahl anderer exotischer Reptilien und Amphibien in dem alten Fabrikgebäude befanden. Von dieser Fülle an Leben überwältigt, machten sich die Schüler des P-Seminars Naturfotografie auch gleich an die ihnen angetraute Aufgabe, die Tiere mit ihren Kameras einzufangen. Die Teilnehmer der beiden Seminare konnten einen detaillierten Einblick über die Lebensweise und die Vielfalt an Wirbeltieren gewinnen und für ihre jeweiligen Seminartätigkeiten gewinnbringend nutzen.

Dieser Ausflug hat uns allen eine große Freude bereitet und die meisten von uns sind durchaus gewillt, den Reptilienzoo Füssen ein weiteres Mal zu besuchen.

Text: Laurenz Schweizer, Bildquelle: Larissa Fahr

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Das P-Seminar Naturfotografie stellt seine ersten Ergebnisse vor

Seit September 2021 heißt es wieder am richtigen Ort und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Die ersten Bilder stammen alle aus der Umgebung der Schule und sind bei zahlreichen kleinen Fotoexkursionen bis Ende November entstanden. Momentan sind sie auch in der Schule im Gang zu den Biologie-Räumen und im Treppenaufgang Ost zu sehen.

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Die Bildergalerie öffnet sich mit einem Klick auf das erste Foto.

Michael Wörnzhofer

Löwenstark mit guten Zähnen

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Mit gesunden und geraden Zähnen kann man fest zubeißen und gut kauen. Da macht das Essen doch gleich viel mehr Spaß!

Um weiter den Spaß am Essen zu behalten hat der Löwe Dentulus zusammen mit Zahnärztin Dr. Ulrike Grund der Klasse 5c im Rahmen des Natur und Technik Unterrichts einen online-Besuch abgestattet.  Nach einer Einführung zum allgemeinen Bau der Zähne, den Gebisstypen – vom Milchzahn- über das Wechsel- hin zum Dauergebiss, und den Ursachen für Kariesentstehung erarbeiteten Frau Grund und Dentulus zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die Kennzeichen einer richtigen Zahnpflege. Mittels amüsanter und mit Fehlern besetzten Filmen wurden eindrucksvoll die Irrtümer rund um das Zähneputzen, die Verwendung von Zahnseide oder der Einfluss der Nahrung auf die Zahngesundheit erarbeitet. Jede und jeder Schüler kennt nun das KAI- System – zuerst die Kauflächen, dann die Außen- und zum Schluss die Innenflächen jeweils etwa 30 Sekunden lang putzen – um erfolgreich Essensreste oder Zahnbelag von den Zähnen zu entfernen. So ist festes Zubeißen beim Essen auch in Zukunft garantiert!!

Dass es auch zu Zahnunfällen, beispielsweise bei einem Radlunfall, kommen kann, war ebenfalls Thema des Besuchs. Das Team „Frau Grund und Löwe Dentulus“ erklärten den Anwesenden, was es im Falle eines Unfalls zu tun ist. Von der „Zahnrettungsbox“ hatten alle bis jetzt noch nie etwas gehört.

Am Ende des spannenden Besuchs gab es noch zahlreiche Fragen rund um die Themen Zahnspange und Zahnarztbesuch, den Zeitpunkt des Zahnwechsels, zahnfreundliche Getränke oder den Zahnarztbesuch in Zeiten der Pandemie.

Nach diesem informativen, spannenden und kurzweiligen Vormittag wird Dank dem Engagement von Frau Grund und Löwe Dentulus keine/r aus der Klasse 5c den Spaß am Essen verlieren und weiter fest zubeißen!!

OStRin Stefanie Weirather

Gesundheitserziehung für Neunt- und Zehntklässler an der LMU München

2020 03 09 Gesundheitserziehung MünchenVor über 30 Jahren wurde das Krankheitsbild AIDS zum ersten Mal beschrieben und kurz darauf mit dem HI-Virus auch der Erreger entdeckt. Seither hat sich der HI-Virus und damit die Krankheit AIDS weltweit extrem ausgebreitet. Aus diesem Grund besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Hohenschwangau am 09.03.2020 einen Vortrag zur AIDS-Prävention in München. Dr. Stefan Zippel von der psychosozialen AIDS-Beratungsstelle der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität gestaltete diese Vorlesung. Die Schülerinnen und Schüler erhielten zum einen spannende Informationen über die Ansteckungsgefahren, den Krankheitsverlauf, die Diagnose und auch die Behandlungsmöglichkeiten des HI-Virus. Zum anderen wurden gesellschaftliche Aspekte, unter anderem Erfahrungen mit antihomosexueller Gewalt, thematisiert. Des Weiteren wurden sexuell übertragbare Infektionen (STI) - ausgelöst durch Pilze, Bakterien oder Viren - vorgestellt. Hierzu wurden u.a. reale Fotos der Geschlechtskrankheiten gezeigt. Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl von Broschüren mit weiteren Informationen mit nach Hause nehmen.

StRefin Selina Fichtner

Fünftklässler fasziniert von Flora und Fauna in Sibirien

2019 11 21 Sibirien RomanowAm 21.11.2019 fand ein 90-minütiger Vortrag zum Thema „Tiere und Pflanzen Sibiriens und deren Anpassungen an die extremen klimatischen Bedingungen“ für alle fünften Klassen in der Aula des Gymnasiums Hohenschwangau statt. Der Vortragende, Herr Romanow, war selbst das letzte halbe Jahr auf einer Exkursion in Sibirien unterwegs. Er zeigte den Schülerinnen und Schülern beeindruckende Bilderreihen und Fotos von der Landschaft und den dort lebenden Tieren. Die Schüler konnten unter anderem Aufnahmen von Eis- und Braunbären, Walrossen, Murmeltieren und Polarfüchsen bestaunen und den spannenden Geschichten dazu folgen. Am Ende der Veranstaltung bekamen die Schüler die Möglichkeit, Fragen an Herrn Romanow zu stellen.

StRefin Selina Fichtner

Schüler lernen bei NaturVision-Filmtagen in Füssen

2019 11 12 NaturVision FilmtageAnlässlich der NaturVision-Filmtage in Füssen am 12. und 13. November 2019 hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen die Gelegenheit, zwei preisgekrönte Naturfilm-Produktion exklusiv im Alpenfilmtheater Füssen erleben zu können. Am Dienstag, den 12.11. wurden ein Film zum Bienensterben (Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland) sowie ein weiterer Film über das Ökosystem Bach (Der Bach) gezeigt.
Das Insektensterben in Deutschland hat dramatische Formen angenommen: Der erste Film beschäftigte sich dementsprechend mit den Ursachen für das Verschwinden der Insekten, den daraus resultierenden Kettenreaktionen in der Natur und möglichen Lösungsansätzen. Der zweite Film bot unter Verwendung bildgewaltiger Darstellungen einen spannenden Einblick in das abwechslungsreiche Leben innerhalb des Biotops Bach.
Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen an den Hobby-Imker Hubert Endhardt zu richten. Er regte die Schüler durch alltagsnahe Beispiele zu einem sensibleren Umgang mit unserer empfindlichen Natur an.

StRefin Selina Fichtner, StRef Philipp Walter

Axel und Lotta

Unsere beiden mexikanischen Axolotl sind in das neue, gut gekühlte und vom MINT-Experimentierclub vorbereitete Aquarium eingezogen. Obwohl sie zur Klasse der Amphibien gehören leben sie ausschließlich im Wasser und besitzen deswegen charakteristische äußere Kiemen. Eine weitere Besonderheit ist, dass Axolotl keine Metamorphose durchlaufen, sondern in ihrer auffälligen typischen Larvengestalt bleiben.

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MINT im Kindergarten

Im Rahmen des P-Seminars Biologie haben wir, 15 Schülerinnen und Schüler, eine Projektwoche im AWO-Kindergarten in Füssen durchgeführt. „MINT im Kindergarten“ war dabei die einzige Themenvorgabe unserer unterstützenden Lehrkraft Frau Weirather.

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Ein Herz für Bienen

Auf Einladung von Annerose Schneider vom Walderlebniszentrum Ziegelwies (WEZ) ging es für einige Mitglieder des MINT-Experimentierclubs zum neu angelegten Parkplatz des Walderlebniszentrums Ziegelwies, um dort Bäume und Sträucher zu pflanzen. Unter Anleitung der Forstarbeiter des Amts für Landwirtschaft und Forsten und des WEZ wurden in Kleingruppen, bewaffnet mit Spitzhacke, u.a. Vogelbeere, Weißdorn, gemeiner Schneeball, Kiefern, Kornelkirschen, Blutroter Hartriegel oder Spitzahorn-Bäume gepflanzt.
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